Herzlich willkommen auf dem Bezirk Crottendorf

Liebe Schwestern, liebe Brüder, liebe Freunde!

Wir freuen uns sehr, dass wir wieder Gottesdienste feiern können, wenn auch nur unter strengen Auflagen.

Ganz besonders grüße ich die, die aus Vorsicht für sich selbst, bzw. aus Rücksicht anderen gegenüber darauf noch verzichtet haben. Ich kann das sehr gut verstehen. Auch wenn wir uns nicht gesehen haben, sind und bleiben wir miteinander verbunden. Die Trennung von Euch, aber auch die Distanz mit denen, die unsere Gottesdienste besucht haben, war einschneidend. Der herzliche Handschlag musste wegfallen und Gespräche waren nur mit Abstand möglich. Das Gewohnte und Geschätzte – die Gemeinschaft, die unsre Gemeinde sehr stark prägte – war nicht uneingeschränkt möglich.
Es steht noch nicht fest, ob und wann welche Gemeindeveranstaltungen wieder stattfinden, bzw. sich welche Gemeindegruppe wieder treffen können. Weitere Lockerungen sind angedacht.
Können sie erfolgen? Und werden sie der Bekämpfung der Pandemie guttun? Ich bin sehr gespannt auf die weitere Entwicklung. Unsere Kirche ist sehr darauf bedacht, so viel wie möglich dazu beizutragen, das Risiko zu verringern. Dafür bin ich sehr dankbar.
Falls es zu weiteren Lockerungen kommen sollte, bitte ich alle Gemeindegruppenleiter/Innen die Zusammenkünfte ihrer Gemeindegruppen mit mir abzusprechen. Vielen Dank dafür!

Und nun beginnt schon der Monat Juni. Der Monatsspruch weißt uns auf unseren Gott hin, der das Herz aller Menschen kennt. Er kennt das Herz derer, die mit ihm leben wollen – und doch oft an diesem Anspruch scheitern. Das ist typisch für uns Menschen. 
Bitte lest einmal den Textzusammenhang: 1. Könige 8,33-51
König Samuel bittet Gott mehrfach darum, die Bitten seines Volkes auch zukünftig zu erhören. Und zwar auch dann, wenn dieses oder jenes eintreten sollte, was Gott nicht gutheißen kann und die Folgen davon zu spüren sein werden. Genannte werden: Niederlagen, Dürrezeiten, Hungersnöte, Missernten, Seuchen, Vertreibung...  Aber auch dann, wenn das geschehen sollte, „und ihr euch bekehrt“ – das heißt zu Gott und seinen Angeboten zum gelingenden Leben (Einhalten der 10 Gebote) zurückkehrt – so wird er euch hören. Aber beim Hören allein wird es nicht bleiben. Es wird zu einem Neuanfang zwischen Gott und seinen Menschen kommen, denn er kennt die Herzen der Seinen. Durch das Leben, Sterben und Auferstehen Jesu gilt das jedem.

Euer Gemeindepastor Bernt Förster


Jetzt auch Video vom Gottesdienst verfügbar

Das Video vom Gottesdienst am 24. Mai ist ab sofort verfügbar.

Informationen dazu findet ihr im Menü unter "Video".

Wir feiern wieder Gottesdienst

Liebe Freunde, liebe Geschwister unserer Gemeinde in Crottendorf!

Nach sieben Wochen ohne, feiern wir ab Sonntag, 10. Mai, 10.00 Uhr, wieder Gottesdienst in unserer Friedenskirche. Dazu laden wir herzlich ein. Wir freuen uns auf unser Wiedersehen unter Gottes Wort.
Wir alle wissen, Corona ist nicht besiegt, weil es noch keinen Impfstoff gegen diesen Virus gibt.

Deshalb sind folgende Sicherheitsmaßnahmen vorgeschrieben:

  • Am Eingang gilt es sich die Hände zu desinfizieren. Desinfektionsspender stehen bereit.
  • Alle, die unsere Gottesdienste besuchen, werden in einer Liste erfasst, damit eventuelle Infektionsketten zurückverfolgt werden können. Diese Listen werden nach jeweils 3 Wochen vernichtet.
  • Es gilt einen Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Deshalb sind in der Kirche jede 2. Bank- bzw. Stuhlreihe und darüber hinaus bestimmte Sitzplätze gesperrt. Dennoch bietet unsere Friedenskirche Platz für ca. 110 Gottesdienstbesucher. Personen, die in einem Haushalt leben, dürfen nebeneinandersitzen.
  • Das Tragen von einer Mund-Nase-Bedeckung wird dringend empfohlen.
  • Wir werden nicht miteinander singen.
  • Die Kollekte wird am Ausgang gesammelt.
  • Solange die Schulen und Kindertagesstätten nicht geöffnet sind, darf kein Kindergottesdienst und keine Kinderbetreuung stattfinden. Deshalb werden wir in der nächsten Zeit sehr regelmäßig zu Familiengottesdiensten einladen. Der erste wird am 17. Mai sein.
  • Wer Symptome einer Infektionserkrankung aufweist oder Kontakte zu Infektionserkrankten (SARS-CoV-2) hatte, kann nicht am Gottesdienst teilnehmen.

Bitte lasst euch von diesen Verordnungen, die notwendig sind, nicht abschrecken, unsere Gottesdienste zu besuchen. Aber bitte haltet diese ein, sie schützen euch und andere. Das Gebot der Nächstenliebe hilft uns besondere Rücksicht zu nehmen und diese Vorgaben einzuhalten.
Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit euch. Ganz besonders grüße ich die, die aus Verantwortung anderen gegenüber nicht zum Gottesdienst kommen werden.
Für uns alle erbitte ich Gottes Segen.

In der Zionskirche Walthersdorf finden noch keine Gottesdienste statt.

Euer Gemeindepastor Bernt Förster

7. Sonntag ohne Gottesdienst in der eigenen Gemeinde        (03.05.2020)

„Kommt... und ruht ein wenig aus!“ (Markus 6,31, Einheitsübersetzung) Ich weiß nicht warum, aber plötzlich kam mir dieser Satz in den Sinn. Es ist eine Einladung. Zur Ruhe sind nicht wenige von uns zurzeit gezwungen. Und das macht unruhig, je länger es andauert. Unser Alltag ist unterbrochen worden. So konnten wir u.a. auch sieben Sonntage keine Gottesdienste feiern.
„Kommt... und ruht ein wenig aus!“ Diese Einladung erging von Jesus an seine Jünger. Sie waren zurückgekehrt von einem wahrlich  gelungenen Einsatz. Ihre Verkündigung wurde gehört. Sie konnten Menschen ihr Leid nehmen, Heilungen geschahen. Sie konnten Menschen befreien zum Leben (böse Geister wurden entmachtet). Sie hörten sich die Sorgen der Menschen an.

Nun waren sie wieder bei Jesus. Jesus aber wollte weder hören, wie es ihnen ergangen war, noch was sie bewirkt hatten. Zur Ruhe forderte er sie auf. „Kommt... und ruht ein wenig aus!“
Vielleicht ist das auch die Botschaft für uns. Wir mussten uns arrangieren mit einem ganz neuen Gesellschaftssystem. Wir hatten uns daran gewöhnt, dass es aufwärts geht. Gerne sind wir gereist. Wir haben die Freiheit genossen...
... und nun Ruhe.
Dazu lädt uns Jesus ein. „Kommt... und ruht ein wenig aus!“ Er fordert uns damit auf, unserem Herzen wieder eine schöne Aussicht, unserer Seele Weite, unserem Geist frischen Atem zu geben, und unsere Augen für Gottes Schöpfung zu öffnen.
„Kommt... und ruht ein wenig aus!“ Das ist eine Zumutung. Aber auch eine Ermunterung.
Sind wir gespannt, was sich uns erschließen wird.
Die Zeit zum Ausruhen ist wichtig, aber ist immer begrenzt.
Nach dem Ruhen wurden die Jünger gebraucht, um nach der Aufforderung Jesu Essen auszuteilen (Markus 6,35-44). 5000 Menschen wurden so durch fünf Brote und zwei Fische satt. Wozu will Jesus uns gebrauchen nach unserem Ausruhen?

Euer Gemeindepastor Bernt Förster


6. Sonntag ohne Gottesdienst in der eigenen Gemeinde     (26.04.2020)

Liebe Geschwister, liebe Freunde!

Ihr erinnert Euch sicherlich noch an das Bild von Edvard Munch „Der Schrei“, das Euch in der vergan­genen Woche erreicht hat. Von Sylvia Naumann, Ge­meinschaftspastorin aus Crottendorf, stammt dieses Bild zur Jahreslosung „Ich glaube; hilf meinem Un­glauben!“ (Markus 9,24)

Wieder entdecken wir den schreienden Menschen von Edvard Munch mit seinem entsetzten Blick, seinem weit­aufgerissenen Mund und seine sich zuhaltenden Ohren.
Rechts neben ihm ein Mann mit strahlenden Augen und vor Freude geöffneten Mund. Seine Hände sind zum besseren Verstehen hinter die Ohren gelegt.

Es sind zwei Personen, die unterschiedlich sind und doch mit­einander verwoben scheinen.
Der Schrei des Entsetzens und die Freude der Zuver­sicht liegen oft eng beieinander.
Interessant ist, dass beide sich in der gleichen Situa­tion befinden, auf einem Schiff. Die Reling, der Schiffsmast und das Segel lassen das erkennen. Und das Schiff befindet sich in Fahrt auf dem stürmenden Meer.

Irgendwie spiegelt das ganz anschaulich unsere Leben wider. An so vielem freuen wir uns. Über manches können wir nur staunen, so dass uns der Mund offen­bleibt und die Augen strahlen. Aber auch die Stürme bleiben nicht aus. Verluste und Einschränkungen bedrän­gen uns. Was wird werden?
Der Mast des Bootes gleicht einem Kreuz. Er hält dem Sturm stand. Deutlich wird, wir sind und bleiben nicht allein. Der, der nicht mehr am Kreuz hängt, weil er auferweckt wurde, ist mitten unter uns.
Auch das Segel ist intakt. Das Schiff kann Kurs halten, bzw. Kurs aufnehmen. Wir treiben nicht sinnlos durch die Zeit.
Und die fünf Menschen, die sich um das Segel mühen, kümmern sich darum, dass es weitergeht. Ihr Einsatz ist wichtig, und dient dem Leben. Wir sind auf sie angewiesen. Viel zu lange war ihr Dienst uns selbstverständlich. Erst durch die Notzeit wird uns bewusst, was sie tagtäglich leisten.
Und auch die, die mit ihrem Leben, aus welchen Gründen auch immer nicht zurechtkommen, sind mit an Bord. Sie gehören dazu und dürfen nicht vergessen werden.

Ich wünsche uns allen einen gesegneten Sonntag,

Euer Gemeindepastor Bernt Förster


5. Sonntag ohne Gottesdienst in der eigenen Gemeinde   (19.04.2020)

Auferstanden, auferstanden ist der Herr und in ewgen Lichtgewanden der Verklärung wandelt er, und in ewgen Lichtgewanden der Verklärung wandelt er.

Keiner bebe! Der Erhöhte ruft uns zu: Ich war tot und sieh, ich lebe; leben, leben sollst auch du. Ich war tot und sieh, ich lebe; leben, leben sollst auch du.

O ihr Gräber, nein, vor euch erbeb ich nicht, weil des höhern Lebens Gabe euch erhellt mit seinem Licht, weil des höhern Lebens Gabe euch erhellt mit seinem Licht.

Auferstehen, auferstehen werd auch ich und den Auferstandnen sehen, denn er kommt und wecket mich. Und den Auferstandnen sehen, denn er kommt und wecket mich.
Text: Friedrich Mohn 1823

Liebe Geschwister, liebe Freunde!

Edvard Munch malte 1893 ein Bild mit dem Titel „Der Schrei“.
Lasst es einmal auf Euch wirken. Ich brauche es gar nicht näher zu beschreiben. Die Verzweiflung schreit uns regelrecht an.

... Karfreitag
... und dann kam Ostern.
Deshalb fand ich es passend neben dieses Bild das bekannte Osterlied „Auferstanden, auferstanden ist der Herr“ zu drucken. Das Lied ist ein Bekenntnis. 

Mir stand in den letzten Wochen auch oft das Entsetzen ins Gesicht geschrieben. Fassungslos verfolgte ich die immer bedrohlicher werdenden Nachrichten. Unser Dorf war so ruhig und menschenleer, wirkte fast gespenstisch. Wir mussten uns unsere Hilflosigkeit eingestehen.
Am Karfreitag konnten wir weder unseren Schmerz, noch Ostern unsere Freude mit der Gemeinde teilen.

Am Ostersonntag, noch im Bett liegend, musste ich an das Osterlied „Auferstanden...“ denken. Später habe ich es vor mich hin gesummt und dann auch gesungen. Dieses Lied hat mich bis heute immer wieder begleitet. Kraft und Mut gingen für mich von diesen Zeilen aus. Sie machten mich gewisser und stärkten mein Gottvertrauen.
Jedoch blieb auch das Entsetzen. Es wurde nicht aufgelöst oder weggeblasen. Aber es wurde ihm etwas entgegengesetzt, was nur schwer zu beschreiben ist: Die Botschaft des Auferstandenen!

Bekanntlich prägen sich Bilder ganz schnell ein und setzen sich in uns fest.
Was bewirken dagegen schon Worte?
Ihr werdet wahrscheinlich auch zuerst auf das Bild geschaut, und danach erst das danebenstehende Bekenntnislied gelesen haben.
Auch unser Glaube nährt sich nicht von Bildern oder gar Visionen. Er nährt sich von den Worten, in denen wir den Gekreuzigten und den Auferweckten entdecken. Das sollte eine wichtige Erkenntnis für unseren Glaube sein.
Beides: Der Schrei und das Bekenntnis gehört zusammen und führt uns gottvertrauend weiter.

Euer Gemeindepastor Bernt Förster


"Wir sind gerettet auf Hoffnung hin" - eine Predigt zum Osterfest 2020 von Laienprediger Andreas Demmler findet ihr hier>>>


Liebe Gemeinde, Freunde und natürlich besonders ihr Kinder,

die letzten Tage und Wochen musstet ihr auf Kontakt zu lieben Menschen verzichten, ihr konntet keinen Gottesdienst besuchen und der ein oder andere hat vielleicht mittlerweile das Gefühl, dass ihm die Decke auf den Kopf fällt. Deshalb haben Theophil und ich uns zusammengesetzt und einen ultimativen Plan gegen die Langeweile entworfen. Dieser eignet sich besonders für gelangweilte Kinder, die den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen, für gestresste Eltern, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Kinder beschäftigen sollen und für jeden, der einfach mal wieder etwas Verrücktes tun möchte. Und wenn ihr mögt, dann schickt uns doch ein Bild von eurer verrückten Theophil-Aktion an: david.melle(at)emk.de. Wir freuen uns über Post von euch und wünschen euch ein gesegnetes Osterfest!
Den Plan findet ihr hier>>>

 


Der dritte Sonntag ohne Gottesdienst in der eigenen Gemeinde     (05.04.2020)

Liebe Geschwister, liebe Freunde!

Die Losung des heutigen Sonntages aus Psalm 68, Vers 27 lautet: „Lobet den Herrn in den Versammlungen“.

Gott in den Versammlungen der Gemeinde zu loben, klingt in diesen Tagen fast wie ein Hohn, weil das zurzeit schlichtweg nicht geht. Aber es kann auch unseren Wunsch zum Ausdruck bringen, dass das bald wieder möglich sein wird.

Der Psalm 68 steht unter der Überschrift „Der Sieg Gottes“. Und darum geht es, den Sieg Gottes zu rühmen.
Wir gehen auf Karfreitag zu. Das, was Jesus wollte und vorlebte, der Liebe Gottes Gestalt zu geben, war gescheitert. Gescheitert war Gottes Liebeswerk. Jesus hing am Kreuz und starb. Die Versammlung der Jünger war nicht geprägt von Lob, sondern von Verzweiflung, Trauer und vielen Fragen, auf die sie keine Antworten hatten.

Auch wir haben viele Fragen. Verschiedene Antworten werden uns angeboten. Aber helfen sie uns wirklich weiter? Hinterlassen sie nicht eher das Gefühl der Ohnmacht und Hilflosigkeit?
Günther Emlein, ein langjähriger Krankenhauspfarrer, schreibt: „Der Mensch hält das nicht aus. Lieber akzeptiert er eine falsche oder schlechte Erklärung, als gar keine zu haben. Lieber sucht er nach Sündenböcken, als sich die Ratlosigkeit einzugestehen.“

Rat- und hilflos waren auch die Jünger nach Karfreitag. Gottverlassen waren sie – und blieben es auch.
Allerdings nur eine gewisse Zeit.
Dann begegnet jenen, denen nicht nach Lob zu Mute war, der Gekreuzigte als der Auferweckte. Ihr Leben und ihre Lebenseinstellung wandeln sich grundlegend. Sie finden zum Lob zurück, weil ihnen der Sieg Gottes begegnet war.

Ich glaube daran und vertraue darauf, dass Gott uns begegnen wird, auch wenn wir uns nicht versammeln können. Und dass wir, trotz widriger Umstände und offener Fragen, den erkennen, der das Leben ist und der das Leben, bis hin zum Ewigen, will.

Ich wünsche Euch eine gesegnete Zeit, bleibt behütet, und grüße Euch herzlich

Euer Gemeindepastor Bernt Förster


Der zweite Sonntag ohne Gottesdienst in der eigenen Gemeinde         (29.03.2020)

Liebe Geschwister, liebe Freunde!

An diesem Sonntag hätte ich wahrscheinlich über diesen vorgeschlagenen Predigttext aus dem Hebräerbrief, Kapitel 13, Verse 12-14 gepredigt:
„Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Als Erstes werden wir auf Christus verwiesen, der für uns alles getan hat. Er ist der eine, der uns helfen kann. Wir dürfen seine Hilfe, seine Rettung in Anspruch nehmen.

Wo wir das tun, uns ihm hingeben, ihn Herr sein lassen, können wir hinausgehen und unsere Aufgaben wahrnehmen. Das ist das Zweite. Mit dem Hinausgehen ist es ja zurzeit sehr schwierig, aber es gibt andere Mittel und Wege, um Jesus zu bezeugen. Aus Dankbarkeit ihm gegenüber werden wir sie suchen und dabei vielleicht ganz überraschendes erleben, nämlich: Dankbarkeit über den Kontakt – und vielleicht, angesichts der Situation, tiefere Gespräche als wie sie noch vor Wochen möglich waren.

Und dann gibt es noch das Dritte, ein Versprechen: Das ewige Haus- und Bleiberecht bei Gott, das uns davor be­wahrt, auch in schweren Situationen und Zeiten, verzweifeln zu müssen.

Zum besseren Merken kurz zusammengefasst: Jesus ist gekommen. Wir bezeugen ihn. Und erleben sein Wirken, dass sogar über das Irdisch-weltliche hinausgeht.

Bleibt behütet, euer Gemeindepastor Bernt Förster


"Wozu sind wir da?"

Anlässlich der durch den Corona-Virus ausgelösten gottesdienstlosen Zeit wendet sich der für Deutschland zuständige Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) mit einer Videobotschaft für den morgigen Sonntag an die Gemeinden. Darin nimmt er die aktuelle Situation zum Anlass, um trotz der Verunsicherung Mut zuzusprechen.

Der vollständige Artikel, die Videobotschaft und weitere Hinweise und Anregungen sind hier zu finden: https://www.emk.de/meldungen-2020/wozu-sind-wir-da/


Angesichts der Corona-Krise und den daraus resultierenden Gottesdienstabsagen sollte das vielfältige Angebot an Gottesdiensten und kirchlichen Sendungen bei Fernseh- und Radioprogrammen und im Internet genutzt werden. Auch wenn zum Beispiel im Moment noch unklar ist, wie die Live-Übertragungen von Gottesdiensten in MDR Kultur in dieser besonderen Situation durchgängig sichergestellt werden können, werden die regelmäßigen Angebote in ansprechender Form bestehen bleiben. Eine Sammlung der Links ist auf der Seite weiter unten zu finden.

"radio m" - die Hörfunkagentur unserer Evangelisch-methodistischen Kirche bietet für jeden Tag eine Andacht zum anhören an. Für die Sonntage wird ebenfalls ein "Kurzzeitgottesdienst" angeboten. Die einfachste Methode, um regelmäßig dabei zu sein:  Die Andachten auf www.radio-m.de kostenlos abonnieren!

Kirchenzeitung digital für alle - Mit einer schnellen und kreativen Lösung reagierte die Redaktion des EmK-Magazins »unterwegs« auf die Absage aller kirchlichen Veranstaltungen. Das alle zwei Wochen gedruckt erscheinende Kirchenmagazin wird üblicherweise in den Kirchengemeinden direkt an die Abonnenten verteilt. Kurzerhand beschloss die Redaktion zusammen mit dem in Stuttgart ansässigen Verlag und Dienstleister »Blessings 4 you«, die Zeitschriften »unterwegs« und »podium« allen Interessierten digital zur Verfügung zu stellen. Mit einem kostenlosen Abo-Code können alle im März und April erscheinenden Ausgaben kostenlos gelesen werden. Dazu müsse nur die zugehörige »App« im »Freikirchen-Kiosk« aufgerufen werden. Das Angebot werde verlängert, solange seitens der Behörden und der Kirche die gottesdienstlichen Veranstaltungen ausgesetzt seien.Und so funktioniert es: Die App »Freikirchen-Kiosk« (im AppStore, bei GooglePlay oder als Browser-Version) installieren. Sobald die App installiert ist, können die nachstehenden Freischaltcodes verwendet werden. Dazu die Rubrik »Freischaltcode« öffnen und den Code eingeben. (Bei der Browser-Version muss ein Benutzerkonto angelegt werden, um den Freischaltcode eingeben zu können.)
Code für unterwegs: uwApp4all2020
Code für podium: pdApp4all2020

Hier die wichtigsten Internetseiten:

EmK Deutschland
https://www.emk.de

radio m
http://www.radio-m.de/

MDR
https://www.mdr.de/religion/kirche/index.html

ARD
https://gottesdienste.ard.de

ZDF
https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de

ERF
https://www.erf.de/13682

DLF
https://www.deutschlandfunk.de/detail-kirchensendungen.916.de.html