Herzlich willkommen auf dem Bezirk Crottendorf

Auf Grund der Coronagefahr finden bis auf Weiteres keine Gemeindeveranstaltungen statt. Das betrifft alle Gottesdienste, Gemeindeveranstaltungen, Kinder-, Jugend- und Dienstgruppenzusammenkünfte.
Über unsere Schaukästen werdet ihr ebenfalls weitere Informationen erhalten oder ihr könnt gerne auch bei Pastor Bernt Förster anrufen: 037344 13177.


Der zweite Sonntag ohne Gottesdienst in der eigenen Gemeinde         (28.02.2020)

Liebe Geschwister, liebe Freunde!

An diesem Sonntag hätte ich wahrscheinlich über diesen vorgeschlagenen Predigttext aus dem Hebräerbrief, Kapitel 13, Verse 12-14 gepredigt:
„Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen aus dem Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“

Als Erstes werden wir auf Christus verwiesen, der für uns alles getan hat. Er ist der eine, der uns helfen kann. Wir dürfen seine Hilfe, seine Rettung in Anspruch nehmen.

Wo wir das tun, uns ihm hingeben, ihn Herr sein lassen, können wir hinausgehen und unsere Aufgaben wahrnehmen. Das ist das Zweite. Mit dem Hinausgehen ist es ja zurzeit sehr schwierig, aber es gibt andere Mittel und Wege, um Jesus zu bezeugen. Aus Dankbarkeit ihm gegenüber werden wir sie suchen und dabei vielleicht ganz überraschendes erleben, nämlich: Dankbarkeit über den Kontakt – und vielleicht, angesichts der Situation, tiefere Gespräche als wie sie noch vor Wochen möglich waren.

Und dann gibt es noch das Dritte, ein Versprechen: Das ewige Haus- und Bleiberecht bei Gott, das uns davor be­wahrt, auch in schweren Situationen und Zeiten, verzweifeln zu müssen.

Zum besseren Merken kurz zusammengefasst: Jesus ist gekommen. Wir bezeugen ihn. Und erleben sein Wirken, dass sogar über das Irdisch-weltliche hinausgeht.

Bleibt behütet, euer Gemeindepastor Bernt Förster


Nach dem ersten Sonntag ohne Gottesdienst        (22.03.2020)

Mit Kerzen und Gebet

„Wir hatten mit allem gerechnet. Nur nicht mit Kerzen und Gebet!“, sagte Horst Sindermann, der DDR-Volkskammerpräsident – der Dritte Mann in der DDR-Hierarchie – zu den Geschehnissen im Oktober 1989.

Zurzeit können keine Gemeindeveranstaltungen stattfinden. Aber wir Christinnen und Christen bleiben nicht allein. Gott ist mit uns. Und wir bleiben miteinander verbunden.
Als Zeichen dafür lade ich Euch, nach einer ökumenischen Idee, ein, jeden Tag von 19.00 bis 20.00 Uhr Kerzen in Euren Fenstern zu entzünden, und dabei ein Gebet zusprechen, z.B. das „Unser Vater...“
Dadurch werden wir untereinander vernetzt und bleiben miteinander verbunden. Und wir geben ein Zeichen, dass wir auf den uns zugewandten Gott hoffen.

Mit Kerzen und Gebet, und damit im Vertrauen auf Gott wollen wir in die Zukunft gehen.

Mit Euch verbunden, auch wenn wir uns vorerst nicht begegnen können, grüßt Euch

Euer Gemeindepastor Bernt Förster


Der erste Sonntag ohne Gottesdienst...          (21.03.2020)

Liebe Freunde, liebe Geschwister!

Am vergangenen Sonntag feierte ich mit großer Freude gemeinsam mit Euch Gottesdienst. Ich glaubte da noch nicht daran, dass dieser der letzte für unbestimmte Zeit sein würde. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass durch diesen Virus das gesamte öffentliche Leben (und damit auch das Leben der Kirchen) solche Einschnitte erfahren würde.  Sicherlich: Vielleicht war ich zu naiv – oder zu hoffnungsvoll? Wie auch immer.

Dass unser tägliches Leben einmal so begrenzt wird ist nun Realität geworden. Wir müssen jetzt erkennen: Es ist nicht alles machbar. Das Prinzip unserer Gesellschaft – immer höher, schneller, weiter, Hauptsache am Ende stimmt das Geld – ist ins Wanken geraten.
Ich weiß nicht wie es Euch geht, aber mit einem Mal kommen mir die um ihr Überleben kämpfenden Menschen, von denen ich bislang über die Medien nur sah oder hörte, sehr viel näher.
Mit einem Mal bekommen Fragen, mit denen wir uns ganz ernsthaft beschäftigt, und an denen wir uns gerieben haben, einen ganz anderen Stellenwert.
Mit einem Mal steht auch unser Glaube vor ganz neuen Herausforderungen.
Unser Bischof Harald Rückert verwies in seiner Botschaft an die Gemeinden unserer Kirche (abrufbar unter: www.emk.de) darauf hin, was uns nicht, bzw. was uns gegeben ist: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Timotheus 1, Vers 7).
Ich will in den kommenden Tagen immer wieder über diese Worte nachdenken und sie auf mich wirken lassen.
Und ich werde mich der Gebetskette anschließen und jeden Tag, ganz besonders um 12.00 Uhr, Gott um seine Kraft, die zur Liebe und zur Besonnenheit führt und die Furcht überwindet, bitten.
Ich bitte Euch darum, das auch zu tun.
Wir bleiben miteinander verbunden, auch wenn wir auf die Gemeinschaft miteinander zurzeit verzichten müssen.
Ich grüße Euch mit dem, was Gott uns gegeben hat (2. Timotheus 1, Vers 7)

Eurer Gemeindepastor Bernt Förster

P.S.: Per Telefon bin ich erreichbar unter der Nummer: 037344 13177.


"Wozu sind wir da?"

Anlässlich der durch den Corona-Virus ausgelösten gottesdienstlosen Zeit wendet sich der für Deutschland zuständige Bischof der Evangelisch-methodistischen Kirche (EmK) mit einer Videobotschaft für den morgigen Sonntag an die Gemeinden. Darin nimmt er die aktuelle Situation zum Anlass, um trotz der Verunsicherung Mut zuzusprechen.

Der vollständige Artikel, die Videobotschaft und weitere Hinweise und Anregungen sind hier zu finden: https://www.emk.de/meldungen-2020/wozu-sind-wir-da/


Angesichts der Corona-Krise und den daraus resultierenden Gottesdienstabsagen sollte das vielfältige Angebot an Gottesdiensten und kirchlichen Sendungen bei Fernseh- und Radioprogrammen und im Internet genutzt werden. Auch wenn zum Beispiel im Moment noch unklar ist, wie die Live-Übertragungen von Gottesdiensten in MDR Kultur in dieser besonderen Situation durchgängig sichergestellt werden können, werden die regelmäßigen Angebote in ansprechender Form bestehen bleiben. Eine Sammlung der Links ist auf der Seite weiter unten zu finden.

"radio m" - die Hörfunkagentur unserer Evangelisch-methodistischen Kirche bietet für jeden Tag eine Andacht zum anhören an. Für die Sonntage wird ebenfalls ein "Kurzzeitgottesdienst" angeboten. Die einfachste Methode, um regelmäßig dabei zu sein:  Die Andachten auf www.radio-m.de kostenlos abonnieren!

Kirchenzeitung digital für alle - Mit einer schnellen und kreativen Lösung reagierte die Redaktion des EmK-Magazins »unterwegs« auf die Absage aller kirchlichen Veranstaltungen. Das alle zwei Wochen gedruckt erscheinende Kirchenmagazin wird üblicherweise in den Kirchengemeinden direkt an die Abonnenten verteilt. Kurzerhand beschloss die Redaktion zusammen mit dem in Stuttgart ansässigen Verlag und Dienstleister »Blessings 4 you«, die Zeitschriften »unterwegs« und »podium« allen Interessierten digital zur Verfügung zu stellen. Mit einem kostenlosen Abo-Code können alle im März und April erscheinenden Ausgaben kostenlos gelesen werden. Dazu müsse nur die zugehörige »App« im »Freikirchen-Kiosk« aufgerufen werden. Das Angebot werde verlängert, solange seitens der Behörden und der Kirche die gottesdienstlichen Veranstaltungen ausgesetzt seien.Und so funktioniert es: Die App »Freikirchen-Kiosk« (im AppStore, bei GooglePlay oder als Browser-Version) installieren. Sobald die App installiert ist, können die nachstehenden Freischaltcodes verwendet werden. Dazu die Rubrik »Freischaltcode« öffnen und den Code eingeben. (Bei der Browser-Version muss ein Benutzerkonto angelegt werden, um den Freischaltcode eingeben zu können.)
Code für unterwegs: uwApp4all2020
Code für podium: pdApp4all2020

Hier die wichtigsten Internetseiten:

EmK Deutschland
https://www.emk.de

radio m
http://www.radio-m.de/

MDR
https://www.mdr.de/religion/kirche/index.html

ARD
https://gottesdienste.ard.de

ZDF
https://www.zdf.fernsehgottesdienst.de

ERF
https://www.erf.de/13682

DLF
https://www.deutschlandfunk.de/detail-kirchensendungen.916.de.html